Vom Klimawandel Betroffene klagen erstmals vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) den Schutz ihrer Grundrechte ein und nehmen die EU damit für konsequenten Klimaschutz in die Pflicht.

Die Klage ist am 23. Mai eingereicht und Anfang August dem Europäischen Parlament und Rat der EU zugestellt worden. Die Beklagten haben bis Mitte Oktober Zeit, um zur Klage Stellung zu nehmen.
Der weitere Prozessverlauf liegt vollständig im Ermessen des Gerichts. Sollte es zu einer mündlichen Verhandlung kommen, dann voraussichtlich nicht vor Anfang 2019.

Die Klägerfamilien und Jugendorganisation

Aktuelle Meldungen

1,5 - auf diese Zahl kommt es an

Anlässlich der Veröffentlichung des IPCC-Sonderberichts melden sich die KlägerInnen des People’s Climate Case in einem offenen Brief an die EU-UmweltministerInnen zu Wort. Die Ergebnisse des Sonderberichts unterstreichen die Dringlichkeit der klägerischen Forderung nach einer notwendigen Klimazielverschärfung bis 2030.

Zum Download des Briefes klicken Sie bitte hier.

 

 

Familien klagen gegen zu schwache EU-Klimapolitik

Von der Klimakrise betroffene Familien aus Europa und Ländern außerhalb der EU klagen vor dem Gericht der Europäischen Union. Der Vorwurf: Die EU-Klimaziele für 2030 liefern nicht den notwendigen Beitrag zur Abwendung gefährlicher Klimawandelfolgen und verletzen deshalb die Grundrechte der Kläger.

Die gesamte Pressemitteilung von Germanwatch können Sie hier lesen.

 

 

PCC bei Anne Will

"Der Dürre-Sommer - wie müssen wir unser Verhalten ändern?"

Am 19.08.2018 war der People’s Climate Case zu Gast bei Anne Will. „Über die Klimapolitik diskutierten Julia Klöckner, Andreas Pinkwart, Annalena Baerbock, Hans Joachim Schellnhuber und Werner Schwarz.“ Zu Wort kam unter anderem die Rechtsanwältin Dr. Roda Verheyen.

Die ganze Sendung finden Sie hier.

Abl wird Streihelfer

Abl wird Streihelfer

Weiteren Rückenwind bekommen die Klägerfamilien auch durch den Beitritt sogenannter Streithelfer_innen. In den vergangenen Tagen haben nicht nur das Klima-NGOBündnis Climate Action Network-Europe von europäischer Ebene, sondern auch die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft aus Deutschland entschieden, dem Rechtsstreit als Streithelfer beizutreten.
Die Klägerfamilien erfahren damit auch vor Gericht aktive Unterstützung von weiten Teilen der Öff entlichkeit. Als Streithelfer_innen können die beiden Organisationen vor Gericht zusätzliche Argumente für eine notwendige Zielverschärfung vorbringen.

Die Pressemitteilung von Abl finden Sie hier.

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