Am 06. Oktober stimmte das das Europäische Parlament über ein neues europäisches Klimagesetz ab.
Vor der Abstimmung versammelten sich Mitglieder aus vier Fraktionen (Grüne/EFA, Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne, Progressive Allianz der Sozialdemokraten und Renew Europe) vor dem Parlament. Sie zeigten Fotos von Menschen, die schon jetzt akut von der Klimakrise betroffen sind. Darunter waren auch Bilder der Klägerfamilien des People‘s Climate Case. Mit dieser Aktion machten die Abgeordneten die Notwendigkeit einer Erhöhung des EU-Klimaziels 2030 deutlich und forderten alle Mitglieder des Europäischen Parlaments auf, „für das Klima zu stimmen“.

Während der Abstimmung im Plenum verlasen Marie Toussaint und Michael Bloss von der Fraktion der Grünen/EFA Zitate der Kläger*innen des People’s Climate Case darüber, wie ihr Leben und ihre Lebensgrundlagen von der Klimakrise betroffen sind.

Die Aktion hat Früchte getragen. In der Abstimmung über das Klimagesetz hat das Europäische Parlament seine Position zum Klimaziel 2030 aktualisiert und fordert eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen von 60% gegenüber dem derzeitigen Ziel von 40%.

Im Dezember wird der Rat über das endgültige 2030 Klimaziel der EU entscheiden. Die Kläger*innen des People’s Climate Case freuen sich, eine Stimme im Parlaments bekommen zu haben und hoffen, dass die Regierungsvertreter*innen der EU im Dezember ebenfalls für das Klima und den Schutz der Grundrechte stimmen.