Anlässlich der Veröffentlichung des IPCC-Sonderberichts melden sich die KlägerInnen des People’s Climate Case in einem offenen Brief an die EU-UmweltministerInnen zu Wort. Die Ergebnisse des Sonderberichts unterstreichen die Dringlichkeit der klägerischen Forderung nach einer notwendigen Klimazielverschärfung bis 2030.

Die KlägerInnen sind bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt von den Folgen des Klimawandels betroffen. Im Mai 2018 haben sie deshalb Klage vor dem Gericht der Europäischen Union eingereicht, um gegenüber dem europäischen Gesetzgeber konsequenten Klimaschutz durchzusetzen. Bis Mitte Oktober 2018 haben die Beklagten Zeit, zur Klage Stellung zu nehmen. In der Ratssitzung am heutigen Dienstag werden die Standpunkte der EU für die bevorstehenden Klimaverhandlungen auf der COP24 abgestimmt – eine weitere Gelegenheit für die KlägerInnen, sich mit ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen.

Lesen Sie hier den offenen Brief der KlägerInnen